Der Stuart Highway

Es war ein regnerischer Samstag morgen in Adelaide. Zwei Männer warten in einem Auto im Stadtzentrum von Adelaide, vor den Türen der Studentenunterkunft der Universität in der Grote Street. Ich war einer von ihnen, der andere Mann ist Mitbewohner Richard. Wir haben auf Maddy gewartet, einer Studentin aus Newcastle, UK. Mein Mitbewohner tat uns den gefallen uns an dem nassen und tristen Morgen zum Flughafen zu fahren. Der Flughafen war der Treffpunkt für 5 Leute (Lin, Maddy, Orion, Jamie und ich) an dem besagten Tag. Wir wollten so viel wie möglich in den zwei Wochen Semesterferien von Australien sehen. Wir waren alle überglücklich eine Pause vom Alltag zu bekommen. Wohin ging es für uns? Unser Ziel an dem Samstag morgen war Darwin, NT. Eine Stadt an der Nordspitze Australiens, die Haupstadt des Staates Northern Territory. Der Grund für unsere Zusammenkunft war ein gemeinsames Ziel: Im Norden starten, im Süden ankommen – über Land. Im folgenden Bericht werde ich beschreiben und wiederbeleben was ich in den zwei Wochen erlebt habe. Es waren atemberaubende Wunder der Natur und die kurze Reise war gefüllt mit Spaß, Wut, Müdigkeit, Aktivität, Langeweile und Aufregung. Ich hab viel für die Zukunft gelernt und hatte erleuchtende Diskussionen mit den Leuten, die ich getroffen habe.

Tag 1: Darwin – Krokodilfleisch

Tag 2: Darwin – Der Mindil Beach

Tag 3: Nach Litchfield – Das Wicked Erlebnis

Tag 4: In Litchfield – Von Wasserfällen und Sonnenbaden

Tag 5: Mataranka – Planschen mit Krokodilen

Tag 6: Devil’s Marbles – Ein Tag im Auto bis zum Sonnenuntergang

Tag 7: Alice Springs – Auffrischen und weiter geht’s!

Tag 8: King’s Canyon – Ein Gewitter am Abend

Tag 9: Uluru – Ein Felsen, der mich immer noch beeindruckt

Tag 10: Coober Pedy – Edelsteine, die die Welt regieren

Tag 11: Adelaide – Ein Stopp, ein bisschen Schlaf und neues packen

Tag 12: Kangaroo Island – Aufgewühlte See, ein majestätischer Anblick

Tag 13: Kangaroo Island – Erwachen im Paradies

Tag 14: Kangaroo Island – Känguru, Koala, Leuchtturm, Robben & Felsen

Tag 15: Adelaide – Zeit zum Entspannen

 

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Was mach ich da überhaupt?

Warum ich in Australien bin habt ihr sicher schon an Hand meiner vorherigen Einträge erahnt, aber was ich überhaupt hier mache, davon hab ich noch gar nichts erzählt. Aus dem Grund hab ich mir gedacht, dass ich eine kurze Exkursion in meine Kurswahl mache und eben kurz erkläre, was das alles so ist.

Cognitive Science
Da es am UCM Pflicht ist mindestens 2 Kurse aus jeder Konzentration zu nehmen, so musste auch ich mich damit Anfreunden aus den künstlerisch philosophischen Lehren etwas zu wählen. Die drei Konzentrationen am College sind Humanities (Kunst und Philosophie), Social Science(Geisteswissenschaften und Politik) und Science (Natur- und Computerwissenschaften). Bisher habe ich viel Computerwissenschaften mit Psychologie gemixt und bin hanz froh mit der Mischung und von daher hatte ich nur das Problem meine Humanities-Kurse zu vervollständigen. Dabei kam der Kurs hier in Adelaide wie gerufen. Es ist ein philosophischer Ansatz, den heutigen Stand in künstlicher und natürlicher Intelligenz zu hinterfragen und erklären. Wie denkt der Mensch? Wie organisieren wir Wissen? Welche Methoden nutzen wir, um Situationen zu berechnen?

IMG_5349 Systems Programming in C/C++
Am UCM hab ich zwar schon einige Programmierkurse belegt, jedoch bisher nur in Java, einer relativ jungen Sprache, die immer mehr an Popularität gewinnt. Ich hab schon seit einigen Jahren überlegt mal eine neue Sprache zu lernen, da ich Java nun schon seit 6 Jahren benutze. Auf den Philippinen hab ich dann versucht mir selber C++ bei zu bringen, um etwas effizientere Programme zu schreiben, anfangs lief es ganz gut, doch mir hat die nötige Disziplin und ein vernünftiger Lehrer, den ich mit Fragen bombardieren konnte, gefehlt. In diesem Kurs haben wir am Anfang viel Grundlegendes über UNIX-Systeme gelernt. UNIX ist ein Systemkoncept, dass die Grundlage für Linux und Mac OSX (Apple) ist. Für den Rest des Kurses beschäftigen wir uns C, eine der ältesten noch benutzten Programmiersprachen, zu lernen. C ist eine unglaublich komplexe und problematische Programmiersprache, da sie auf die meisten Sicherungen verzichtet, um so effizient wie möglich zu sein. Es ist ein bisschen wie Bergsteigen ohne Sicherungsseil. Man spart sich das zeitaufwendige Absichern, jedoch ein Fehltritt kann zum Verderben führen. Am Computer sind dies Systemabstürze und Speicherfresser. Ihr kennt alle die Absturznachricht von Windows.House

Event Driven Computing
Ein weiterer Computer Kurs. Event Driven Computing ist eine der wichtigsten Konzepte in der Programmierung. Von Fernsehern über Fahrstühle bis hin zu Bremssystemen in Autos, all das wird heutzutage über Events geregelt. Der Kurs ist eine gute Ergänzung zu meinen bisherigen Computer Science Kursen, von denen die meisten Event Driven Computing angeschnitten haben. Bisher hatte ich jedoch noch keinen Kurs, der intensiv über das Thema gesprochen hat und sich ausschließlich damit befasst.IMG_5382

Astronomy
Was erwartet uns außerhalb unserer Atmosphäre? Was kann man erreichen, wenn man versteht was hinter unserem begrenzten Horizont passiert? Die fragen haben mich schon immer interessiert. Jeder der mich kennt weiß wie begeistert ich von Naturwissenschaften bin. Ich atme Artikel und neuste Forschungen wie jeder andere IMG_5564Sauerstoff. Jedoch hat es nie für mich gereicht, um ein volles Studium in einem der Bereiche zu machen. Ich finde es atemberaubend, wenn man neue Galaxien entdeckt und feststellt was in den zahlreichen Sonnen passiert, die wir Sterne nennen. Für mich gehört das alles zu den Grundkenntnissen und anstatt Zeit mit Religionskunde in der Schule zu verschwenden sollte so etwas viel eher Einzug in die Lehrpläne bekommen. Wir leben in einer Welt, in der die Existenz von Göttern immer unwahrscheinlicher wird und anstatt an konservativen Ideen fest zu halten, sollten wir lieber gucken, wie wir den einzigen Planeten, der in unserer Nähe bewohnbar ist, vor der Zerstörung retten. Von daher war es für mich ein Traum, der in Erfüllung ging, als ich feststellte, dass ich Astronomie hier an der Uni belegen kann. In diesem Kurs lernen wir das grundlegenden Wissen in der Astronomie. Was ist Nuklearfusion? Wie entstehen Elemente? Welche Techniken benutzen wir, um Sterne zu erforschen? Wie entstehen Galaxien und Sonnensysteme? All das und noch viel mehr sauge ich jede Woche auf und ich liebe es einfach, in der Vorlesung zu sitzen und meinem Professor zu zuhören.

 

Die meisten Bilder haben nichts mit dem Thema zu tun und haben einfach so ihren Weg in den Artikel gefunden.

Der Schock kam – Aber es war nicht die Kultur.

Der Kulturschock – Ein Phänomen, das oft erwähnt beschrieben und vor gewarnt wird. Egal wie viel Freunde, Familie und Fremde darüber erzählen, es bleibt doch eine recht persönliche Sache. Man erwartet es zwar aber wenn es einen dann trifft ist es anders als gedacht. Da ich das auf den Philippinen in 2010 schon einmal erlebt hatte wie das ganze aussieht hab ich gedacht, dass ich diesmal schlauer bin und hoffentlich davon verschont bleibe. Es hat alles nichts geholfen. Der Schock kam und ich war wiedermal unvorbereitet. Wie kann man für etwas vorbereitet sein, dass man selber nie erlebt hat und das so abstrakt ist?

Bis Juli habe ich meine gesamte akademische Karriere (wenn man es Karriere nennen kann) am UCM verbracht. Ein sehr einzigartiger Ort wie ich herausgefunden habe. Wie auch immer, Ich hab schon oft jenes angenommen aber nie wirklich hundert Prozent geglaubt, da ich keinen wirklich Vergleich hatte. Der Einfachheit halber, lass uns einfach mal annehmen, dass ich eine bestimmte Lernkultur gewohnt bin.

Die UCM-Kultur besteht aus 2 Säulen. Die erste Säule sind die Studenten und die zweite die Mitarbeiter. Was die Studenten angeht ist es wichtig zu erwähnen, dass wir alle auf unsere eigene Art und Weise ambitioniert sind. Wir wollen UCM mit einem guten Abschluss hinter uns bringen (Die anderen verlassen uns meistens nach dem ersten oder zweiten Semester). Dazu kommt, dass jeder, der mindestens einmal auf der Abschlusszeremonie war, einfach davon überwältigt und eingeschüchtert ist zu sehen mit welch guten Noten der Jahrgang abschließt. Trotz des Drucks und der Ambitionen viel zu tun, sind wir dennoch froh, wenn wir mal ein bisschen Ablenkung bekommen. In Verbindung mit den lebhaften, ambitionierten und facettenreichen Studenten stehen die Mitarbeiter vom UCM. Ich muss zugeben, dass ich nicht immer ganz verstanden habe, was am UCM hinter verschlossenen Türen besprochen und entschieden wurde. Ich hatte das Gefühl von einer Blackbox zu lernen und hatte mehr Transparenz erhofft.

Dieses Weltbild wurde aber in der Luft zerrissen. Jetzt bin ich teil eines Uhrwerks, das einfach vor sich her rattert. Ich bin geschockt. Der Kulturschock kam aber so wie ich meine soziale Seite versucht habe auf einen Kulturschock vor zu bereiten bekam ich ein Messer in den Rücken. An einer Universität zu studieren, die 25.000 Studenten hat, bedeutet viele Kompromisse. Man ist den Professoren und Dozenten bei weitem nicht so nahe wie am UCM. Ich sitze in meinen Vorlesungen jetzt mit mehreren hundert Studenten wobei ich am UCM nur in zwei Kursen erlebt habe, dass unser 100-Mann Vorlesungssaal nicht ausreichte. Wenn das UCM eine Blackbox ist, dann ist die Universität hier ein Schwarzes Loch.

Und lass mich gar nicht erst anfangen mit den Studenten… gerade will ich einfach gemütlich im Gemeinschaftsraum vom UCM sitzen und hunderte von Seiten über Politik lesen.

Zum Schluss genießt noch mal ein paar Bilder, die nichts mit diesem Beitrag zu tun haben. Das erste ist ein Bild von meinem Haus, gefolgt von ein paar Bildern vom Strand in Glenelg (lest es rückwärts!).

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Einführung in südaustralische Artenvielfalt


SAMSUNG DIGITAL CAMERADie Einführungsphase an der Universität ist vorbei. Das bedeutet, dass ich die letzte Woche damit verbracht habe semi-wichtige Vorlesungen zu besuchen und die anderen internationalen Studenten kennen zu lernen.

Am Freitag gab es jedoch einen schönen Abschluss. Für nur $10 gab es einen Tagestrip in einenSAMSUNG DIGITAL CAMERA Tierpark, der etwa 70km von Adelaide
entfernt in den Hügeln liegt. Der Park war geradezu perfekt, um einen Crashkurs in lokaler Artenvielfalt zu bekommen. Neben Koala und
Känguru gab es Emus, Wombats, Vögel und Reptilien. Das schöne am Park war der riesige FreilauSAMSUNG DIGITAL CAMERAf für die Kängurus, die sich auf den Wiesen gesonnt haben. Koala streicheln und fotografieren gab es auch. Allerdings sahen die kleinen Beuteltiere reichlich überfordert aus, als auf einmal 200 Studenten um sie herum verteilt waren.

SAMSUNG DIGITAL CAMERANach dem Tierpark ging es weiter in die kleine Hafenstadt Victor Harbour. Historisch ein wichtiger Ort für Australien und fotografisch ein Traum,
war es echt schön die letzten Stunden durch die Stadt zu laufen. Im 19. Jahrhundert trafen an dem Ort britische und französische Kartographen zusammen und vollendeten die Weltkarte. Ein weiteres kleines Highlight war der Blick Richtung Antarktis. Victor Harbour ist zwar nicht der südlichste Punkt Australiens aber es liegt keine  Landmasse zwischen der Stadt und dem südlichsten Kontinent.

Antarctica

Adelaides Hinterland

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Die grünen Hügel um Adelaide

Zwei Wochen sind vergangen seidem ich in Adelaide gelandet bin und es ist einiges passiert. Aber das wichtigste und größte Erlebnis war letztes Wochenende. Als kleiner Vorgeschmack: Ich habe ein wildes Känguru gesehen.

Ich muss echt sagen, dass ich ein super viel Glück mit meinem Mitbewohner habe. Richard ist, wie bereits erwähnt, aus Adelaide und ist viel um die Welt gereist bevor er wieder in Adelaide gelandet ist. Er kennt viele Leute in und um Adelaide und kann aber auch viel über andere Länder erzählen und kennt das Leben in Deutschland.

Letztes Wochenende hat er mich mit zu dem Geburtstag eines alten Freundes von ihm genommen. Ich war schon von vornherein ziemlich glücklich, dass er mich überall mit hinnimmt aber ich hätte nie gedacht, dass es so ein schönes Erlebnis sein würde. Wir sind Samstag gegen frühen Nachmittag los gefahren, haben noch ein paar Kleinigkeiten für die Party besorgt und waren dann gegen 4 auf dem Geburtstag. Der Geburtstag war ein gutes Stück außerhalb und wir waren recht lange unterwegs. Um so näher wir Richtung Berge kamen, desto grüner wurde es und ein paar vereinzelte Eukalyptuswälder tauchten auf.

Es war wirklich wunderschön und erfrischend aus der Stadt zu kommen und in die Natur zu tauchen. Zum Glück ist gerade Winter und alles wunderbar grün. Auf dem Geburtstag angekommen war es erst mal genau wie ich es erwartet habe. Gäste, die um einiges älter waren als ich, saßen und standen gemütlich zusammen, aßen Snacks und tranken Wein. Ich hab mich über den Abend mit vielen der Freunde unterhalten, die alle super nett waren.

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Zwei Kängurus im Eukalyptuswald

Am nächsten morgen war es etwas entspannter, die meisten Gäste waren Abends noch gefahren. Wir aßen gemeinsam Frühstück und ließen den Tag langsam starten. Zu erst war der Plan ein Spaziergang durch den Busch zu machen, da Tony (das Geburtstagskind) relativ viel Land hat, das er für Waldwirtschaft nutzt. Doch der Regen machte uns immer wieder einen Strich durch die Rechnung. Letzten Endes sind wir ins Auto gestiegen und in einen nahen Wald gefahren, da Richard und ein Freund frisches Eukalyptusholz haben wollten. Überraschenderweise sind wir dabei in eine Gruppe Kängurus geraten, das für mich das absolute Highlight war.

Danach sind wir nach Hause gefahren. Ich hatte auf der Rückfahrt schon Schwierigkeiten wach zu bleiben und bin dann auch sofort ins Bett gegangen (9Uhr) und hab bis zum nächsten morgen (9Uhr) geschlafen.

Der schnelle Weg zum Einzug.

Wow. Ich bin echt schneller an eine Wohnung gekommen, als ich gedacht habe und das auch noch für einen relativ guten Preis (Preise sind hier etwas variabler als in Maastricht und fangen bei 300 an und haben kein oberes Limit. Wohnungen in den oberen Preissegmenten sind allerdings viel häufiger).

Das Haus
Im Ende des 19. Jahrhunderts gebaut gehört das Haus in dem ich wohne zu den Erbstücken der Landschaft. Es ist in einer kleinen Seitenstraße am Süd-Ostrand der Stadt und gute 1.5km entfernt von der Uni. Ich hab Läden und andere Shops direkt an der Straßenecke und das Parken vor der Haustür ist gratis. Ich weiß noch nicht, ob ich das wirklich brauchen werde, aber ich hab in Maastricht festgestellt, dass es doch manchmal ganz praktisch sein kann. Mein Zimmer ist zwa relativ klein und vielleicht 2m x 3m groß. Ein Fenster geht Richtung Süden, ich hab ein großes Doppelhochbett, einen Schreibtisch und eine Couch. Die Küche, Wohnzimmer und Esszimmer sind im unteren Stockwerk und sind eigentlich das Herzstück des Hauses. In ersten Stock sind die Schlafzimmer und das Bad.

Die Mitbewohner
Ich hab zwei Mitbewohner in meinem neuen Heim. Schon bevor ich eingezogen bin und die Wohnung sicher hatte hab ich mich zwei mal mit den beiden getroffen. Richard, ein freier Künstler und zur Zeit Kunstlehrer, ist der älteste im Haushalt. Er hat eine Zeit lang in Hamburg und Berlin gelebt und spricht auch ein bisschen Deutsch. Er ist gebürtiger Adelaider und erzählt gerne von allen möglichen Sachen. Eiligh (ausg. Eyli), pausierte Studentin und Bar Managerin, ist circa mein Alter und die Ruhe des Hauses. Die beiden haben mich herzlich aufgenommen und wir haben unseren ersten Abend gestern zusammen am Abendbrottisch verbracht und viel über Australien geredet.

24 Stunden Down Under

Die ersten 24h im Land der Kangurus und Koala ist vorbei. Ich bin gestern um 20 Uhr auf dem Flughafen in Adelaide gelandet. In diesem kleinen Bericht werde ich erzählen wie alles war und was ich so gemacht habe.

Der Flug nach Dubai
Am anfang stand die Fahrt von Bremen zum Flughafen in Hamburg. In schönster Autobahn 1(A1) Manier war auch gleich erstmal eine Vollsperrung, die eine Freundin von mir fast den Flug gekostet hätte. Wir haben es allerdings gut geschafft, da wir später los gefahren sind und somit den Stau großräumig umfahren konnten. Am Flugahfen angekommen gab es check-in und boarding. Nichts besonderes. Der Flug nach Dubai war auch recht schnell rum und hatte keine weiteren Besonderheiten. In Dubai angekommen wurden wir mit einem Bus zumTerminal gefahren. Dort traf ich dann auch die besagt Freundin, die fast den Flug verpasst hatte. Obwohl sie auch Nach Australien unterwegs war nahm sie einen anderen Flug (Sie musste nach Perth; Ich musste nach Adelaide). Um ehrlich zu sein vergingen die 2h am Flughafen recht schnell, das boarding zum Flug nach Adelaide begann und ich machte mich auf den Weg. Sie musste noch ein Weilchen warten.

Der Flug nach Adelaide
Doch auch der nächste Flug hatte keine Besonderheiten. Ich hatte die Möglichkeit Dubai aus der Luft zu sehen und ein paar schöne Bilder zu machen. Die meiste Zeit des Fluges hab ich aber mit Schlafen verbracht, um mich schonmal an die Zeitumstellung zu gewöhnen und den Jetlag so unproblematisch wie möglich zu halten. Hat auch bis jetzt gut geklappt. Ich bin zwa etwas müde aber nicht mehr als sonst. Wer mich kennt, weiß dass ich sowieso gerne schlafe.

Nach der Landung
In Adelaide angekommen habe ich mir ein Taxi geschnappt und ihm gesagt, dass ich ein Hostel suche. Ich hab auch gleich ein günstiges gefunden und bin jetzt in einem 10-Bettzimmer mit ein paar anderen Jungs, die alle hier auf Reisen sind oder am Arbeiten. Heute morgen bin ich dann erstmal zur Uni und hab mich dort angemeldet und angefangen Wohnungen zu suchen. Drei haben sich auch schon zurück gemeldet(eine Absage) und daraufhin habe ich zwei Wohnungen besucht und bin von beiden eigentlich recht angetan. Weiteres davon folgt, wenn ich mich dann morgen entschieden habe!

Eine neue Reise beginnt – Adelaide, Australien

I already told some of you that I will spend my upcoming semester in Asutralia. However, until now it all was kind of unclear and not yet completely sure but all that changed today with my visa. I got granted a 6 month student visa and can stay for the entirety of my semester abroad. Ich habe schon einigen davon berichtet, dass ich das kommende Semester in Australien verbringen werde. Bis zu dem heutigen Tag war es allerdings noch eine unbestätigte Angelegenheit, doch nun hab ich alles um in 2 Wochen dann wirklich in den Flieger zu steigen und los zu legen.

Ich habe schon einigen davon berichtet, dass ich das kommende Semester in Australien verbringen werde. Bis zu dem heutigen Tag war es allerdings noch eine unbestätigte Angelegenheit, doch nun hab ich alles um in 2 Wochen dann wirklich in den Flieger zu steigen und los zu legen. Um einmal einen kleinen Einblick zu geben in was ich alles erledigen musste hier eine kurze Liste:

  • Meine Wunschkurse am College einreichen
  • Meine Informationen und Daten an die
  • Universität in Australien übermitteln
  • Darauf warten von der Uni angenommen zu werden
  • Meinen Flug buchen
  • Eine australische Krankenversicherung abschließen
  • Auf mein Studentenvisum bewerben
  • Eine Tuberkuloseuntersuchung bekommen

Die Liste kann noch ein bisschen weiter gehen und enthält nur die groben Schritte bis zu dem Punkt an dem ich jetzt bin. Allerdings bin ich jetzt bereit in den Flieger zu steigen und das Leben Down-Under zu beginnen. Am 7. Juli geht mein Flug ab Hamburg und bringt mich in die Küstenstadt Adelaide. Was ich nach meiner Landung mache hab ich noch nicht ganz entschieden. Ich werde aber auf jeden Fall im Laufe der Zeit, bis mein Studium am 29. Juli los geht, eine Wohnung suchen (und hoffentlich finden), auf Jobsuche gehen und mir die Umgebung ansehen. Hoffentlich schaff ich es ein paar Freunde, die ich im Laufe der letzten 2 Jahre getroffen habe, mal zu treffen und ein bisschen Zeit zu verbringen.

Lange ist es her, doch mein Leben geht weiter!

Hallo alle zusammen! Ich bin wieder zurück mit einem kleinen Update aus meinem Leben.

Wie die meisten von euch wissen, habe ich vor etwas über einem Jahr mein Studium in Maastricht begonnen. Ich wurde im Sommer 2011 am UCM (University College Maastricht) angenommen und konnte somit ins schöne Maastricht ziehen. Eine Freundin von mir hatte das Jahr davor, als ich auf die Philippinen flog, in Maastricht am selben College gestartet und konnte mich somit mit allen nötigen Informationen und schönen Eindrücken dazu überzeugen auch an das selbe College zu gehen.

Das College an sich liefert nur einen Studiengang, Liberal Arts & Sciences (Freie Künste und Wissenschaften). In der Basis ist das ein Studiengang, der keine festen Module vorschreibt, sondern den Student einen gewissen Freiraum in der Wahl der Fächer lässt. Es gibt bei den Kurswahlen gewisse Richtlinien an die man sich halten muss, z.B. müssen wir 4 Kernkurse belegen (Contemporary World History, Modeling Nature, Political Philosophy & Philosophy of Science). Dazu kommen noch ein paar andere Richtlinien, die aber im Großen und Ganzen unwichtig an dieser Stelle sind. Wenn ihr mehr wissen wollt, dann könnt ihr mir gerne eine Mail mit euren Fragen schicken!

Als ich vor einem Jahr hier her zog hatte ich gleich eine Wohnung im Zentrum von Maastricht und lebte mit einer Master-Studentin zusammen. Wir hatten ein super Wohnzimmer mit allem was das Herzbegehrt und ein großes Bad mit Badewanne und großem Wandspiegel. Unsere Küche hatte eine Spülmaschiene und somit war das Studentenleben perfekt. Jedoch hatte ich mir gleich am Anfang das Ziel gesetzt nach einer anderen Wohnung zu suchen, da es doch einen großen Nachteil hatte mit der Wohnung: Der Preis. Ich zahle heute fast die Hälfte, habe zwar kein großes Bad und auch kein Wohnzimmer mehr, aber dafür 2 meiner besten Freunde als Mitbewohner und mehr Geld zum ausgeben.

Seit diesem Jahr arbeite ich nun auch für die Universität und koordiniere Promotion für bestimmte Veranstaltungen. Ich hab den Job vor ca. einem Monat angenommen und bin echt zufrieden. Es gibt vieles was man verbessern kann und in der Vergangenheit vielleicht nicht so toll gelaufen ist, aber unser Team hat sich Ziele gesetzt um das ganze ein bisschen übersichtlicher und schöner zu gestalten. Die extra Arbeit, die neben dem Lernen, nun durch den neuen Job anfällt lässt sich aber gut mit der Uni vereinbaren. Das komplette Team besteht aus Studenten und somit hat jeder Verständnis dafür, dass Klausuren, Aufsätze und Vorbereitungen eine höhere Priorität haben.

Bisher habe ich alle meine Kurse bestanden und musste somit nicht noch mal etwas nachschreiben sondern konnte mein Leben so weiter genießen wie gewohnt. Meine Kurswahlen laufen stark darauf hinaus, dass ich am Ende einen Bachelor of Science (BSc) in Computer Science habe. Allerdings möchte ich damit nicht in die Programmierung oder Hardwareentwichlung einsteigen, sondern eher Projekte organisieren und in Projektgruppen für Computer Science Geräte einsteigen.

Ich hoffe ihr hatte Spaß etwas neues über mein Leben zu lesen! Vielleicht sieht man den ein oder anderen mal wieder! Ich würde mich freuen!Hallo alle zusammen! Ich bin wieder zurück mit einem kleinen Update aus meinem Leben.

Wie die meisten von euch wissen, habe ich vor etwas über einem Jahr mein Studium in Maastricht begonnen. Ich wurde im Sommer 2011 am UCM (University College Maastricht) angenommen und konnte somit ins schöne Maastricht ziehen. Eine Freundin von mir hatte das Jahr davor, als ich auf die Philippinen flog, in Maastricht am selben College gestartet und konnte mich somit mit allen nötigen Informationen und schönen Eindrücken dazu überzeugen auch an das selbe College zu gehen.

Das College an sich liefert nur einen Studiengang, Liberal Arts & Sciences (Freie Künste und Wissenschaften). In der Basis ist das ein Studiengang, der keine festen Module vorschreibt, sondern den Student einen gewissen Freiraum in der Wahl der Fächer lässt. Es gibt bei den Kurswahlen gewisse Richtlinien an die man sich halten muss, z.B. müssen wir 4 Kernkurse belegen (Contemporary World History, Modeling Nature, Political Philosophy & Philosophy of Science). Dazu kommen noch ein paar andere Richtlinien, die aber im Großen und Ganzen unwichtig an dieser Stelle sind. Wenn ihr mehr wissen wollt, dann könnt ihr mir gerne eine Mail mit euren Fragen schicken!

Als ich vor einem Jahr hier her zog hatte ich gleich eine Wohnung im Zentrum von Maastricht und lebte mit einer Master-Studentin zusammen. Wir hatten ein super Wohnzimmer mit allem was das Herzbegehrt und ein großes Bad mit Badewanne und großem Wandspiegel. Unsere Küche hatte eine Spülmaschiene und somit war das Studentenleben perfekt. Jedoch hatte ich mir gleich am Anfang das Ziel gesetzt nach einer anderen Wohnung zu suchen, da es doch einen großen Nachteil hatte mit der Wohnung: Der Preis. Ich zahle heute fast die Hälfte, habe zwar kein großes Bad und auch kein Wohnzimmer mehr, aber dafür 2 meiner besten Freunde als Mitbewohner und mehr Geld zum ausgeben.

Seit diesem Jahr arbeite ich nun auch für die Universität und koordiniere Promotion für bestimmte Veranstaltungen. Ich hab den Job vor ca. einem Monat angenommen und bin echt zufrieden. Es gibt vieles was man verbessern kann und in der Vergangenheit vielleicht nicht so toll gelaufen ist, aber unser Team hat sich Ziele gesetzt um das ganze ein bisschen übersichtlicher und schöner zu gestalten. Die extra Arbeit, die neben dem Lernen, nun durch den neuen Job anfällt lässt sich aber gut mit der Uni vereinbaren. Das komplette Team besteht aus Studenten und somit hat jeder Verständnis dafür, dass Klausuren, Aufsätze und Vorbereitungen eine höhere Priorität haben.

Bisher habe ich alle meine Kurse bestanden und musste somit nicht noch mal etwas nachschreiben sondern konnte mein Leben so weiter genießen wie gewohnt. Meine Kurswahlen laufen stark darauf hinaus, dass ich am Ende einen Bachelor of Science (BSc) in Computer Science habe. Allerdings möchte ich damit nicht in die Programmierung oder Hardwareentwichlung einsteigen, sondern eher Projekte organisieren und in Projektgruppen für Computer Science Geräte einsteigen.

Ich hoffe ihr hatte Spaß etwas neues über mein Leben zu lesen! Vielleicht sieht man den ein oder anderen mal wieder! Ich würde mich freuen!

von Strahlung und anderen Miseren

Hier bin ich wieder, aber, wider Aller Erwartung, nicht von den Philippinen. Ich sitze gerade im Flugzeug Richtung Abu Dahbi und schreibe an meinem Finale. Ich habe mir extra damit in den letzten Tagen Zeit gelassen, da einfach zu viele Entscheidungen gefällt wurden und ich nicht damit anfangen wollte einen Eintrag zu schreiben, den ich dann später revidieren muss.

Doch um es alles zu erklären werde ich einmal chronologisch vorgehen. Nach dem Seminar im Februar haben wir hier in Lucena einige Treffen mit den EDUK Inc. Mitgliedern, den Leuten, die die Bücherei initiiert haben, gehabt. Malte und ich waren unglaublich positiv gestimmt, wir dachten nun kommt alles anders und haben uns all unsere Wünsche schon erfüllt gesehen. Karen, eine sehr gute Freundin und aktivste in EDUK, kam nach Lucena, wir haben Meetings gehabt zu den schon lange geplanten Sommeraktivitäten für die Kinder in der Bücherei und haben ein wenig Dampf abgelassen. Die Pläne lauteten, dass wir die gesamten 2 Monate der Sommerferien (April und Mai) für das Programm nutzen wollten und jeden Tag ein neues Thema ansteht, dass sich dann wöchentlich wiederholt. So kamen wir mit einem Spielemontag, einem Kunstdienstag, dem Tanzmittwoch, Photographiedonnerstag und zu guter Letzt dem Theaterfreitag auf ein rundes Programm für 7 Wochen. Wir planten natürlich sofort was wir an einem Tag anbieten würden. Malte übernahm den Spielemontag und ich den Photographiedonnerstag und somit verbrachten wir erst mal Zeit damit Fragen und Aufgaben auf zu schreiben, da Malte jeden Montag mit den Kindern das Chaosspiel spielen möchte und wir arbeiteten ein achtwöchiges Programm aus, um den Kinder den Umgang mit den Digitalkameras näher zu bringen.

Doch so richtig kam nichts in Schwung, der Flyer, den Karen fertig machen wollte und die Promotion, die Sunshines Aufgabe war, haben lange auf sich warten lassen. Es kam auch trotz Ankündigung zu keinen weiteren Meetings und stattdessen ging es wieder in den alten Trott. Allerdings kam dann doch vor 2 Wochen ein Meeting zu Stande und somit wieder Wind ins Segel. Doch es war ein neuer Plan auf dem Tisch. Das Programm wurde nun auf 4 Wochen gekürzt und die vorher ins Auge genommenen Nachmittags Programme mit Geographie, Lesen und Mathe Klassen wurde zu 90% fallen gelassen und als „maybe“ eingestuft. Von nun an ging alles Schlag auf Schlag, die Ereignisse überhäuften sich und es kam so wie es nun ist.

Das war bisher alles was zwischen meinem letzten Eintrag und dem 11. März passiert ist. An diesem Datum passierte das, womit keiner vor unserer Ausreise gerechnet hat. Ich konnte es nicht fassen. Ich war Nachts aufgewacht, es war gegen 3, und konnte nicht wieder einschlafen, unterhielt mich mit einigen Leuten aus Deutschland über facebook und war dann bald doch wieder so weit ein Auge zu zu machen. Der Grund warum ich das erzähle folgt nun, ich hätte mir dabei nichts weiter gedacht, wenn Malte am nächsten Morgen nicht zu mir gekommen wäre und erzählt hätte, das im gesamten Feuerring in der Nacht Beben waren. Das nächste merkbare war nur ein paar Kilometer entfernt gewesen und hatte eine Stärke von 5,0 auf der Richterskala. Damit war der nächtliche Wecker geklärt und er erzählte weiter, dass in Japan ein Beben der Stärke 9,0 war. Natürlich war ich sofort auf den Nachrichtenseiten und hab mir ein Bild der Katastrophe gemacht.

Ein Desaster, das in den Jahren nach uns in Geschichte gelehrt werden wird. Ein Stück Geschichte wurde in dieser Nacht geschrieben und bis heute sind mehr als 26.000 Menschen vermisst oder gestorben. Ich kann bis heute nicht fassen, dass es in meinem Nachbarland passiert ist und die Bilder verpassen immer noch ein Gefühl von Hollywood in mir. 22 Meter soll die Welle hoch gewesen sein und es war ein Wunder, dass wir keine Auswirkungen davon in Luzon hatten. In dem Moment war das Beben aber noch das große Problem und die Zerstörungswut des Tsunami. Doch mit den Nachrichten kam auch die Information zu Fukushima Daiichi langsam immer mehr in den Vordergrund. Wir waren einfach alle geschockt.

So gut so weit. Aber nun geht es weiter. Ich hoffe es langweilt euch nicht zu sehr aber ich finde, dass es einfach alles dazu gehört, um meine Entscheidung zu erklären, warum ich jetzt grade 34.000 Fuß über der Erde bin und diesen Bericht schreibe und nicht in Lucena. Und alles was jetzt noch wichtig ist passierte bis vor einer Woche.

Ich hatte viel Zeit nach zu denken und hab die ganze Zeit abgewogen was ich mache. Auf der einen Seite ist für die Philippinen keine Reisewarnung draußen und es ist einfach keine akute Gefahr gewesen, wie sie zu Tschernobyl war, da die Winde komplett anders stehen (Wobei es sich gestern gezeigt hat, das die Winde unberechenbar sind, als eine Xenon-133 Wolke in Manila ankam). Dennoch besteht das Risiko, dass durch Nahrung, Regen und Nukleidwolken ein Teil der Strahlung aus dem Kraftwerk auch bei uns landet. Ich war mir am Anfang darüber nicht sicher wie ich das alles einschätzen sollte. Wie bereits gesagt, war das eine Katastrophe, die keiner eingerechnet hat und worüber man sich auch meiner Meinung nach noch keine rationale Meinung bilden kann. Ich war mir auf jeden Fall sicher, dass ich nicht in 30 oder 40 Jahren an Krebs erkranke und mir selber Vorwürfe mache, weil ich nicht abgeflogen bin und meinen Enkelkindern nicht beim Spielen zu gucken kann sondern im Krankenhaus liege und mit Krebs kämpfe. Nach einigem hin und her habe ich mich dann am Samstag (19.März) entschieden nach hause zu kommen und dieses Risiko nicht ein zu gehen. Ich bereue die Entscheidung auf eine Weise, die ich nicht beschreiben kann. Aber ich bin froh und ich kann es mit meinem Gewissen vereinbaren das ich gerade im Flugzeug sitze, da ich der Meinung bin, das im Zuge eine Voluntariats keine Rechtfertigung liegt sich radioaktiv zu belasten.

Es mag vielleicht ein ungewöhnlicher Grund sein ein Jahr wie dieses ab zu brechen, aber es ist nur ungewöhnlich, weil so eine Situation gar nicht erst zu Stande kommen darf und der Fehler in der Unterschätzung der Natur liegt. Anders als bei politischen Unruhen oder bei einem Erdbeben/Tsunami ist diese Katastrophe weder sichtbar, noch kann man ein Ende sehen und noch kann man es einschätzen was es für Auswirkungen hat.

Somit endet meine Erfahrung auf den Philippinen. Ich hoffe ich werde die ganzen tollen Leute, die ich kennen gelernt habe wieder sehen. Denn auch wenn es nicht all zu viele waren, waren die, die ich hatte um so toller. Ich wünsche Malte viel Glück mit dem Sommerprogramm, hoffe es geht alles so wie wir es uns ausgearbeitet haben und es wird ein voller Erfolg. Denn in der Zeit nach dem Beben haben wir doch noch alles in die Gänge bekommen und es sollte nun laufen. Ich wünsche mir, dass die letzten Monate für ihn noch einmal eine komplett neue Erfahrung werden. Er war mein erster Bruder und ich war sein erstes Geschwisterkind. Wir hatten eine tolle Zeit, man hat sich geärgert und manchmal war man nicht einer Meinung, aber mittlerweile würde ich für ihn einstehen wie für meine Schwester. Ich kenne seine Denkweise, ich kenne seinen Frauentyp und ich weiß was er am liebsten isst. Das kann man nicht von vielen Menschen behaupten.

Und damit mache ich Schluss.
Euer Jan