Adelaides Hinterland

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Die grünen Hügel um Adelaide

Zwei Wochen sind vergangen seidem ich in Adelaide gelandet bin und es ist einiges passiert. Aber das wichtigste und größte Erlebnis war letztes Wochenende. Als kleiner Vorgeschmack: Ich habe ein wildes Känguru gesehen.

Ich muss echt sagen, dass ich ein super viel Glück mit meinem Mitbewohner habe. Richard ist, wie bereits erwähnt, aus Adelaide und ist viel um die Welt gereist bevor er wieder in Adelaide gelandet ist. Er kennt viele Leute in und um Adelaide und kann aber auch viel über andere Länder erzählen und kennt das Leben in Deutschland.

Letztes Wochenende hat er mich mit zu dem Geburtstag eines alten Freundes von ihm genommen. Ich war schon von vornherein ziemlich glücklich, dass er mich überall mit hinnimmt aber ich hätte nie gedacht, dass es so ein schönes Erlebnis sein würde. Wir sind Samstag gegen frühen Nachmittag los gefahren, haben noch ein paar Kleinigkeiten für die Party besorgt und waren dann gegen 4 auf dem Geburtstag. Der Geburtstag war ein gutes Stück außerhalb und wir waren recht lange unterwegs. Um so näher wir Richtung Berge kamen, desto grüner wurde es und ein paar vereinzelte Eukalyptuswälder tauchten auf.

Es war wirklich wunderschön und erfrischend aus der Stadt zu kommen und in die Natur zu tauchen. Zum Glück ist gerade Winter und alles wunderbar grün. Auf dem Geburtstag angekommen war es erst mal genau wie ich es erwartet habe. Gäste, die um einiges älter waren als ich, saßen und standen gemütlich zusammen, aßen Snacks und tranken Wein. Ich hab mich über den Abend mit vielen der Freunde unterhalten, die alle super nett waren.

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Zwei Kängurus im Eukalyptuswald

Am nächsten morgen war es etwas entspannter, die meisten Gäste waren Abends noch gefahren. Wir aßen gemeinsam Frühstück und ließen den Tag langsam starten. Zu erst war der Plan ein Spaziergang durch den Busch zu machen, da Tony (das Geburtstagskind) relativ viel Land hat, das er für Waldwirtschaft nutzt. Doch der Regen machte uns immer wieder einen Strich durch die Rechnung. Letzten Endes sind wir ins Auto gestiegen und in einen nahen Wald gefahren, da Richard und ein Freund frisches Eukalyptusholz haben wollten. Überraschenderweise sind wir dabei in eine Gruppe Kängurus geraten, das für mich das absolute Highlight war.

Danach sind wir nach Hause gefahren. Ich hatte auf der Rückfahrt schon Schwierigkeiten wach zu bleiben und bin dann auch sofort ins Bett gegangen (9Uhr) und hab bis zum nächsten morgen (9Uhr) geschlafen.

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