Einführung in südaustralische Artenvielfalt


SAMSUNG DIGITAL CAMERADie Einführungsphase an der Universität ist vorbei. Das bedeutet, dass ich die letzte Woche damit verbracht habe semi-wichtige Vorlesungen zu besuchen und die anderen internationalen Studenten kennen zu lernen.

Am Freitag gab es jedoch einen schönen Abschluss. Für nur $10 gab es einen Tagestrip in einenSAMSUNG DIGITAL CAMERA Tierpark, der etwa 70km von Adelaide
entfernt in den Hügeln liegt. Der Park war geradezu perfekt, um einen Crashkurs in lokaler Artenvielfalt zu bekommen. Neben Koala und
Känguru gab es Emus, Wombats, Vögel und Reptilien. Das schöne am Park war der riesige FreilauSAMSUNG DIGITAL CAMERAf für die Kängurus, die sich auf den Wiesen gesonnt haben. Koala streicheln und fotografieren gab es auch. Allerdings sahen die kleinen Beuteltiere reichlich überfordert aus, als auf einmal 200 Studenten um sie herum verteilt waren.

SAMSUNG DIGITAL CAMERANach dem Tierpark ging es weiter in die kleine Hafenstadt Victor Harbour. Historisch ein wichtiger Ort für Australien und fotografisch ein Traum,
war es echt schön die letzten Stunden durch die Stadt zu laufen. Im 19. Jahrhundert trafen an dem Ort britische und französische Kartographen zusammen und vollendeten die Weltkarte. Ein weiteres kleines Highlight war der Blick Richtung Antarktis. Victor Harbour ist zwar nicht der südlichste Punkt Australiens aber es liegt keine  Landmasse zwischen der Stadt und dem südlichsten Kontinent.

Antarctica

Adelaides Hinterland

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Die grünen Hügel um Adelaide

Zwei Wochen sind vergangen seidem ich in Adelaide gelandet bin und es ist einiges passiert. Aber das wichtigste und größte Erlebnis war letztes Wochenende. Als kleiner Vorgeschmack: Ich habe ein wildes Känguru gesehen.

Ich muss echt sagen, dass ich ein super viel Glück mit meinem Mitbewohner habe. Richard ist, wie bereits erwähnt, aus Adelaide und ist viel um die Welt gereist bevor er wieder in Adelaide gelandet ist. Er kennt viele Leute in und um Adelaide und kann aber auch viel über andere Länder erzählen und kennt das Leben in Deutschland.

Letztes Wochenende hat er mich mit zu dem Geburtstag eines alten Freundes von ihm genommen. Ich war schon von vornherein ziemlich glücklich, dass er mich überall mit hinnimmt aber ich hätte nie gedacht, dass es so ein schönes Erlebnis sein würde. Wir sind Samstag gegen frühen Nachmittag los gefahren, haben noch ein paar Kleinigkeiten für die Party besorgt und waren dann gegen 4 auf dem Geburtstag. Der Geburtstag war ein gutes Stück außerhalb und wir waren recht lange unterwegs. Um so näher wir Richtung Berge kamen, desto grüner wurde es und ein paar vereinzelte Eukalyptuswälder tauchten auf.

Es war wirklich wunderschön und erfrischend aus der Stadt zu kommen und in die Natur zu tauchen. Zum Glück ist gerade Winter und alles wunderbar grün. Auf dem Geburtstag angekommen war es erst mal genau wie ich es erwartet habe. Gäste, die um einiges älter waren als ich, saßen und standen gemütlich zusammen, aßen Snacks und tranken Wein. Ich hab mich über den Abend mit vielen der Freunde unterhalten, die alle super nett waren.

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Zwei Kängurus im Eukalyptuswald

Am nächsten morgen war es etwas entspannter, die meisten Gäste waren Abends noch gefahren. Wir aßen gemeinsam Frühstück und ließen den Tag langsam starten. Zu erst war der Plan ein Spaziergang durch den Busch zu machen, da Tony (das Geburtstagskind) relativ viel Land hat, das er für Waldwirtschaft nutzt. Doch der Regen machte uns immer wieder einen Strich durch die Rechnung. Letzten Endes sind wir ins Auto gestiegen und in einen nahen Wald gefahren, da Richard und ein Freund frisches Eukalyptusholz haben wollten. Überraschenderweise sind wir dabei in eine Gruppe Kängurus geraten, das für mich das absolute Highlight war.

Danach sind wir nach Hause gefahren. Ich hatte auf der Rückfahrt schon Schwierigkeiten wach zu bleiben und bin dann auch sofort ins Bett gegangen (9Uhr) und hab bis zum nächsten morgen (9Uhr) geschlafen.

Der schnelle Weg zum Einzug.

Wow. Ich bin echt schneller an eine Wohnung gekommen, als ich gedacht habe und das auch noch für einen relativ guten Preis (Preise sind hier etwas variabler als in Maastricht und fangen bei 300 an und haben kein oberes Limit. Wohnungen in den oberen Preissegmenten sind allerdings viel häufiger).

Das Haus
Im Ende des 19. Jahrhunderts gebaut gehört das Haus in dem ich wohne zu den Erbstücken der Landschaft. Es ist in einer kleinen Seitenstraße am Süd-Ostrand der Stadt und gute 1.5km entfernt von der Uni. Ich hab Läden und andere Shops direkt an der Straßenecke und das Parken vor der Haustür ist gratis. Ich weiß noch nicht, ob ich das wirklich brauchen werde, aber ich hab in Maastricht festgestellt, dass es doch manchmal ganz praktisch sein kann. Mein Zimmer ist zwa relativ klein und vielleicht 2m x 3m groß. Ein Fenster geht Richtung Süden, ich hab ein großes Doppelhochbett, einen Schreibtisch und eine Couch. Die Küche, Wohnzimmer und Esszimmer sind im unteren Stockwerk und sind eigentlich das Herzstück des Hauses. In ersten Stock sind die Schlafzimmer und das Bad.

Die Mitbewohner
Ich hab zwei Mitbewohner in meinem neuen Heim. Schon bevor ich eingezogen bin und die Wohnung sicher hatte hab ich mich zwei mal mit den beiden getroffen. Richard, ein freier Künstler und zur Zeit Kunstlehrer, ist der älteste im Haushalt. Er hat eine Zeit lang in Hamburg und Berlin gelebt und spricht auch ein bisschen Deutsch. Er ist gebürtiger Adelaider und erzählt gerne von allen möglichen Sachen. Eiligh (ausg. Eyli), pausierte Studentin und Bar Managerin, ist circa mein Alter und die Ruhe des Hauses. Die beiden haben mich herzlich aufgenommen und wir haben unseren ersten Abend gestern zusammen am Abendbrottisch verbracht und viel über Australien geredet.

24 Stunden Down Under

Die ersten 24h im Land der Kangurus und Koala ist vorbei. Ich bin gestern um 20 Uhr auf dem Flughafen in Adelaide gelandet. In diesem kleinen Bericht werde ich erzählen wie alles war und was ich so gemacht habe.

Der Flug nach Dubai
Am anfang stand die Fahrt von Bremen zum Flughafen in Hamburg. In schönster Autobahn 1(A1) Manier war auch gleich erstmal eine Vollsperrung, die eine Freundin von mir fast den Flug gekostet hätte. Wir haben es allerdings gut geschafft, da wir später los gefahren sind und somit den Stau großräumig umfahren konnten. Am Flugahfen angekommen gab es check-in und boarding. Nichts besonderes. Der Flug nach Dubai war auch recht schnell rum und hatte keine weiteren Besonderheiten. In Dubai angekommen wurden wir mit einem Bus zumTerminal gefahren. Dort traf ich dann auch die besagt Freundin, die fast den Flug verpasst hatte. Obwohl sie auch Nach Australien unterwegs war nahm sie einen anderen Flug (Sie musste nach Perth; Ich musste nach Adelaide). Um ehrlich zu sein vergingen die 2h am Flughafen recht schnell, das boarding zum Flug nach Adelaide begann und ich machte mich auf den Weg. Sie musste noch ein Weilchen warten.

Der Flug nach Adelaide
Doch auch der nächste Flug hatte keine Besonderheiten. Ich hatte die Möglichkeit Dubai aus der Luft zu sehen und ein paar schöne Bilder zu machen. Die meiste Zeit des Fluges hab ich aber mit Schlafen verbracht, um mich schonmal an die Zeitumstellung zu gewöhnen und den Jetlag so unproblematisch wie möglich zu halten. Hat auch bis jetzt gut geklappt. Ich bin zwa etwas müde aber nicht mehr als sonst. Wer mich kennt, weiß dass ich sowieso gerne schlafe.

Nach der Landung
In Adelaide angekommen habe ich mir ein Taxi geschnappt und ihm gesagt, dass ich ein Hostel suche. Ich hab auch gleich ein günstiges gefunden und bin jetzt in einem 10-Bettzimmer mit ein paar anderen Jungs, die alle hier auf Reisen sind oder am Arbeiten. Heute morgen bin ich dann erstmal zur Uni und hab mich dort angemeldet und angefangen Wohnungen zu suchen. Drei haben sich auch schon zurück gemeldet(eine Absage) und daraufhin habe ich zwei Wohnungen besucht und bin von beiden eigentlich recht angetan. Weiteres davon folgt, wenn ich mich dann morgen entschieden habe!