Jan vs. Time

Sydney Skyline nach der NYE: X Feier.Ein herzliches Willkommen im neuen Jahr, ich hoffe Ihr hattet alle eine tolle Neujahrsfeier und seid alle gesund und munter! Bei mir ist alles super und ich habe die letzten 2 Monate ohne Probleme überstanden. Seit meinem Abflug in Manila nach Sydney ist so einiges passiert und ich werde mal ein wenig Bericht erstatten, damit ihr wieder auf dem Laufenden seid.

Das Opernhaus von der Harbour Bridge aus.Es ging natürlich alles los mit Sydney. Wir haben dort Grace, die ich über Sunshine und Lloyd kennen gelernt habe, getroffen. Schirin und ich konnten in ihrer alten Wohnung unter kommen und haben somit erstmal die Zeit zusammen genossen und sind in die Innenstadt gefahren. Mit dem Zug hat man die weite Strecke gut und günstig in einer Stunde hinter sich gebracht und so hatten wir den Tag vor uns mit Erkundungstouren. Wir waren am Hafen, haben uns das Opernhaus angeguckt und haben im Royal Botanical Garden eine Auszeit genommen. Anschließend sind wir an der Kirche und dem Columbus Denkmal wieder zurück zum Zug. In den nächsten Tagen bis Sylvester waren wir in den Blue Mountains und haben uns den Canyon angeguckt und waren cave-climbing. Nach und nach wurden wir immer mehr und die Bremer sind einer nach dem anderen (oder im Doppelpack) angekommen. So erkundeten wir die Harbour Bridge und feierten anschließend auch Sylvester (NYE: X) mit 7 Bremern mitten in Australien am anderen Ende der Welt. Nach Neujahr verabschiedete sich die meisten und es ging weiter, jeder auf seine eigene Odyssee.
am 4. Januar ging Schirins und mein Flug zurück auf die Philippinen. Marisa begleitete uns noch bis zum Check-In counter, da sie zur gleichen Zeit einen Flug am Domestic Terminal hatte.
Nach ein bisschen Krieg zwischen uns und der Dame am Schalter bekamen wir jeder einen 30AU$ Gutschein für den Flughafen, von dem wir einen in McDonalds investierten. Der andere ist leider verfallen, weil wir keine Zeit mehr hatten… unser Flug ging los.

von unserem FensterDie nächsten Tage verbrachten wir mit shoppen in Manila, da ich noch einige Tage Zeit hatte bis ich wieder zur Arbeit musste. Ich lernte auch mal Makati, eine von vielen Städten in Metro Manila, kennen, da Schirin ihr Visa für China beantragen musste.
Am 10. ging es wieder in meine 2. Heimat, Lucena City. Wir hatten aber nur die Woche Zeit zum ausruhen und genossen es unsere Tasche aus zu packen und zu waschen, denn an Schirins Geburtstag ging es schon wieder in den nächsten Urlaub. Mein Geschenk für sie war ein Flug in das von den Filipinos als Paradies anerkannte Busuanga. Ganz im Norden von Palawan, an das Süd-Chinesische-Meer angrenzent, liegt eine verträumte Insel Gruppe, die sich als Touristenziel entpuppt hat. Noch ist da alles sehr ländlich, die Natur zum Großteil unberührt und traumhafte Korallenriffe laden zum entspannen ein.
Wir gingen viel Schnorcheln und schwimmen, badeten in den heißen Quellen. Das Highlight unseres Urlaubs war ein Besuch im Zoo. Calauit Island ist eine in ein Safarigebiet umfunktionierte Insel auf der Giraffen und Zebras frei leben. Es waren auch einige andere Tiere da, die aber natürlich nichts zu dem Erlebnis der freien Giraffen und Zebras waren.

Alle, die am Mid-Year teilgenommen haben, nein nicht alle.Entspannt und wohl gesonnen gings erstmal wieder für eine Woche in den Alltag und wir verbrachten einiges an Zeit zusammen, da ihr Rückflug für den ersten Februar angelegt war und es war bereits der 23. Januar. Gleichzeitig mit ihrem Rückflug begann auch mein Mid-Year-Evaluation-Camp an. Wie der Name schon sagt ging es um die Auswertung des ersten halben Jahres. Ja, ihr habt richtig gelesen. Die Hälfte ist jetzt schon vorbei und ich bin in 6 Monaten schon wieder zurück in good old Germany.
Außer der Evaluation stand auch ein kulturelles Highlight auf dem Plan. Wir besuchten China Town am Abend des 2. Februar, um in das chinesische Neue Jahr rein zu feiern, dass am 3. Februar begann. Das Ende war natürlich mit einem Feuerwerk gekennzeichnet, dass zwar von der Show und dem Einfallsreichtum nicht an das Neujahrsfeuerwerk in Sydney dran kam, aber doch ziemlich beeindruckend und auch schön war.

Auf dem Seminar kamen Malte und mir neue Projekte und Ideen für die Bibliothek. Wir wollen nun einen Kompost bauen, damit die Sachen nicht mehr verbrannt werden sondern dem Garten zu gute kommen. Des Weiteren wollen wir im allgemeinen Geräte für den Garten organisieren, damit wir das Gras schneiden können und es nicht wieder 2m hoch wächst(Das ist nicht übertrieben)!
Unsere letzte Idee betrifft eine Möglichkeit Dinge zu lagern. Da die Bibliothek nur aus einem Raum besteht, dachten wir an einen abgetrennten Raum, den wir aus Sperrholz im inneren der Bibliothek bauen. Somit entsteht weiterer Raum für Gartengeräte, alte Farbtöpfe, nicht genutzte Bücher und andere Dinge.
Was letztendlich davon verwirklicht wird, wird sich dann zeigen aber wir hoffen, dass wir so ein bisschen Ordnung in die Bibliothek bekommen.

Wenn ihr weitere Eindrücke haben wollt, dann könnt ihr auch mal meine Eltern, die im April vorbei kommen, oder Schirin fragen.

Wenn Euch das gefällt was ich schreibe und Ihr auch meine Arbeit in der Bibliothek unterstützen wollt, dann wäre ich Euch dankbar, wenn Ihr eine Kleinigkeit spendet. Das Geld geht über meine Mutter, die sich als Verwalterin bereit erklärt hat, direkt an den ICJA e.V., der in Zusammenarbeit mit dem deutschen Staat mein Jahr finanziert und bei dem ich in Moment angestellt bin. Das Geld kommt dem ICJA zu Gute, damit es die Seminare und Vorbereitungen, sowie die Unterbringung im Gastland im gewohnten Maße weiterhin organisieren kann.
Wer auch gerne was für die Bücherei hier vor Ort spenden möchte, der braucht dies nur mit in den Betreff anmerken.

Kontoinhaber: Bettina Steinke
Kontonummer: 003264124
Bankleitzahl: 29070024
IBAN: DE48290700240326412400 (Nur EU Ausland)
Betreff: Jan Steinke Spendengeld [NAME]

Ich brauche anschließend noch Eure Anschrift und Telefonnummer, damit Ihr auch eine Spendenbescheinigung bekommt. Sendet die Informationen bitte an meine E-Mail Adresse (jan.steinke@gmail.com)

Vielen Dank an Alle!
Euer Jan