Aftermath = Folgen

Ich beginne eine neue Folge von “Jan berichtet” mit ein paar Ratschlägen an alle die da draußen sind und eventuell überlegen welches Land sie nehmen wollen, wenn SIE später mit ICJA oder einem anderem Projekt “weltwärts” gehen, ich beginne mit ein paar Ratschlägen für die, die einfach Urlaub irgendwo machen, und ich beginne mit ein paar Ratschlägen für mich, die ich hätte kriegen sollen.

Zu aller erst sind die Philippinen so vielseitig wie jedes Land, man bekommt Strände, Berge, Regen, Sonne, grüne Landschaften und nette Leute geboten. Das ist wahrscheinlich mit allen Ländern so. Vielseitigkeit macht so gut wie alle von uns aus.
Folgend ist es auch wichtig, dass du dich für alles öffnest und auch ausprobierst. Nutze deine Zeit, um viel zu sehen und mit Leuten zu reden, sei freundlich und du wirst in deinem Gastland viel Freude haben und viel kennen lernen. Aber trotz alle dem: Wähle die Philippinen! Die sind besser als jedes Land, frei von Kinderarbeit, Prostitution, Diebstahl und Korruption. Das war sarkastisch, aber ich bin trotzdem zufrieden hier, denn das Land lebt und steht mit diesen Tücken, besser als so manches europäisches Land.
Nur leider komm ich jetzt zum Ratschlag für jeden Reisenden oder MICH… passt auf eure Sachen auf, fühlt euch nicht zu sicher und habt keine Angst zu fragen, wenn ihr euch UNsicher seid, ob ihr euch sicher fühlen könnt.

Nach dem Monat in Manila, mit übertriebener Vorsicht alles gehütet, dass einem heilig oder wertvoll war, hab ich mich hier schon vom ersten Tag an wie zu Hause gefühlt und wurde im Unterbewusstsein immer unvorsichtiger. So unsicher, dass ich vor einer Woche ca. meine Gürteltasche nie wieder gesehen habe. Vermutungen hin oder her, ist der Dieb wohl nicht so so schlau und ist bereit P500 ein zu kassieren für die relativ wertlosen Sachen, die da drin waren… Oder er ist einfach nie wieder vorbei gekommen.
Auf jeden Fall… passt auf euren Kram auf, legt ihn nicht unbeaufsichtigt irgendwo hin oder lasst ihn, wenn ihr es nicht UNBEDINGT braucht sogar im Hotel/Haus/Zimmer… das ist immer am sichersten…

Nun zu anderen Dingen:
In meiner Rundmail schon berichtet, hat sich mein Alltag fast eingependelt und es wird von Tag zu Tag einfacher sich in seinen Platz zu begeben. Die Arbeit an der Bibliothek macht echt Spaß und Malte und ich erledigen vieles, was einfach liegen bleiben würde. Die Studenten, die normalerweise unsere Unterstützung sein sollen, sind kaum da, da sie in Moment in der Prüfungsphase vorm Sem Break (Vorlesungsfreiezeit)sind. Man schafft zwar nicht all zu schnell die erwünschten Resultate aber es geht voran und die Bibliothek ist soweit im gröbsten fertig.
Die Regale sind gebaut, die Bücher einsortiert, aber noch nicht Etikettiert, eingeschlagen oder gestempelt, und der Boden muss noch mit einer Gummierungsschicht überzogen werden. Aber heute haben wir beiden “Volunteers” den Spielplatz fertig gestellt und nach nun 2 Wochen Arbeit kann sich das Resultat sehen lassen!
Des Weiteren geht unsere Arbeit im nahen Waisenhaus gut voran, wir spielen zusammen mit einem Mitarbeiter in einer Band und probieren noch viel aus, bis dann alles glatt läuft um Unterricht zu geben!

Fazit des heutigen Blogeintrags:
passt auf euren Kram auf, versucht was zu erreichen und habt Geduld mit allem, es wird doch irgendwann fertig! 🙂

euer, nun Kreditkarten-loser, Jan

10 Gedanken zu „Aftermath = Folgen“

    1. Ja hast du… ziehmlich dumm gelaufen… aber da kann man nichts machen…

      Sonst gehts mir echt prima! freu mich auf jeden neuen Tag 🙂 Nur schöner wäre es mit euch allen zusammen!

      achja… die Karten… ich komme irgendwie nie dazu welche zu schreiben… und auch dein Brief… :O Ich muss mich mal einen Tag zwingen und alles schreiben!

      1. ja wäre mal cool ^^
        und das freut mich das es dir da so gut geht ..
        allerdings musst du da ja arbeiten wir ich auf den bildern sehen konnte… und eig. magst du doch garkeine handwerklichen arbeiten xDD …..
        haben die leute dich da verändert ?? =)

        1. nein, ich tus nur für die Bibliothek 😀 Ich komme da leider nicht drum herum und muss damit leben… 😀 Is ja nur für ein Jahr 😀 und außerdem werd ich dann vielleicht mal ein bisschen kräftiger 😀

  1. … sach ma, sieht euer Blogeintrag nur für mich so sch… aus? Kommt bei mir eher wie ein Buchstabenrätzel rüber 🙁 Jedenfalls habt ihr mein Mitgefühl !!

    1. Oh Ja danke für deinen Hinweis 🙂 Das ist grade bei allen Einträgen im Blog falsch gelaufen! Ich werd mich drumkümmern und den Fehler versuchen so schnell wie möglich zu finden!

      Danke nochmal, Jan

  2. Hallo Jan,
    kenne dich zwar nicht, aber dein Blog hört sich wirklich sehr interessant an! Bin grade kurz davor mich ebenfalls für ein weltwärts-Jahr zu bewerben, vielleicht sogar auch auf den Philippinen. Frage: Hast du dich bei mehreren Organisationen gleichzeitig beworben? Ist das sinnvoll? Und ist es möglich die Bewerbung wieder zurückzuziehen?
    Danke im Vorraus und noch ne schöne Zeit. 😉

    1. Vielen Dank für die positive Resonanz! 🙂 Das motiviert ein doch gleich noch mehr als immer die gleichen Leute auf seinem Blog zu sehen! 🙂
      Ich habe mich nur bei ICJA beworben, und das war vielleicht auch etwas blauäugig, aber es hat geklappt! Solange du dich wirklich drum kümmerst wird das auch sicherlich etwas! Wenn du dich für die Philippinen bewirbst und einen Platz bekommst, dann sag mir doch nochmal Bescheid!
      Im Grunde ist es egal, ob du dich bei mehreren bewirbst, das erhöht nur deine Chance genommen zu werden. Das musst du also für dich selber entscheiden. Und zurückziehen, da kann ich nur für meine jetzige Organisation sprechen!
      ICJA handhabt es so, dass sie sagen, sie wollen nur glückliche Freiwillige, wenn du also aus welchem Grund auch immer nicht mehr weg möchtest, dann sag es und du bist raus aus dem Programm. Natürlich musst du dann für entstandene Kosten aufkommen, aber der nächste Nachrücker freut sich über den Platz 🙂 Genug Bewerber haben die alle mal!

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